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Blut ist dicker als Wasser

Dieses Thema hat mich tief bewegt, zumal es in den letzten Monaten öfters aufgetaucht ist.

Es geht um "Kuckuckskinder"

Dieser Begriff beschreibt Menschen, die unwissentlich mit einem falschen Vater und/oder Mutter aufgewachsen sind.
Man sollte nicht meinen, dass auch wenn es dem Kind an nichts gefehlt hat, ihm doch ein wesentlicher Aspekt der Verwurzelung und der Identitätsfindung vorenthalten wurde.

Blut ist dicker als Wasser

Was macht die besondere Verbindung zwischen dem Kind und seinen leiblichen Eltern aus?
Wir haben ein instinktives Bedürfnis uns zu unserem Clan, der Familie oder einer Gruppe zugehörig fühlen zu wollen. Die Gemeinschaft sichert uns das Bedürfnis nach Schutz, Nahrung und Kommunikation.

Schon bevor ein Kind sprechen kann, ist diese Verbindung längst hergestellt und zwar durch den "Klang" unserer DNA. In der Begegnung mit den leiblichen Eltern oder den Verwandten wird auf der Ebene der Biochemie das Lied des Clans als eine (Resonanz-)Verstärkung der eigenen biologischen Melodie, der DNA unbewusst wahrgenommen.

Eine so tiefe und einzigartige Verbindung

Kuckuckskinder erfahren an dieser Stelle eine Dissonanz oder Schwächung der eigenen Melodie. Das Suchen nach dieser Melodie ist in uns so tief verankert, dass das Kind nun fortan unbewusst auf der Suche nach der Bestätigung seiner Melodie ist. Es beginnt eine emotionale Odyssee.

Aus diesem Muster heraus entwickelt sich der Grundgedanke: "Ich bin irgendwie falsch", "ich werde abgelehnt" usw.

In der Jugend und im Erwachsenenalter haben diese Menschen oft einen unbändigen Ehrgeiz entwickelt, um unbewusst dieses vermeintliche Defizit zu kompensieren. In Lebenskrisen zeigt sich dann eine Orientierungslosigkeit und ein verzweifeltes Suchen nach Identität, Sinn oder einer Vision.

In der systemischen Aufstellungsarbeit stelle ich in diesem Fall erst einmal die Verbindung zur Familie, den Eltern und dem Clan her. Denn nur wer weiss wo er her kommt, kann auch wissen wohin er will. Es gilt also diese Verbindung zu klären und zu stärken.

Bei den Kuckuckskindern zeigt sich dann sehr schnell, dass aus der Linie des Kuckucks-Elternteil keine erdende Verbindung hergestellt werden kann. Die DNA-Melodie wird nicht erwidert.
Erweitert man nun die Aufstellung um eine/n andere/n mögliche/n Vater/Mutter ist die Anbindung sofort spürbar.

Dies ist ein erstes Indiz die Familienverhältnisse auf anderen Ebenen abzuklären.

Dieses Szenario habe ich nun mehrfach erlebt und ich habe mich gefragt, welche weitere Konsequenzen daraus erfolgen könnten.


  • Der körperliche Kontakt zu unseren Kindern stärkt sie in ihrem Identitätsgefühl.
  • Wie wirkt sich ein nicht geklärtes Kuckuckskind-Trauma auf die nachfolgenden Generationen aus?
  • Ist es gut, unsere Kinder frühzeitig in eine Kinderkrippe zu geben?
  • Nicht jede Identitätskrise ist ein Hinweis auf ein Kukuckskind-Trauma.


Was fällt Dir dazu noch ein? ich freue mich auf deine Rückmeldung!


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Neue Termine

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01099 DresdenWelches Thema begleitet mich im kommenden Jahr und welcher Engel unterstützt mich dabei?

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Bitte unbedingt verbindlich anmelden, da der Abend auf maximal 6 Personen limitiert ist.


Anmeldung:
Sigrid Goutal
0170/4788216
sigou01@googlemail.com

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